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Ein Abend in Mozärtlichem A-Dur – mit dem Konzert für Klarinette KV 622 und der Sinfonie Nr. 29, beide in A-Dur von W.A. Mozart, präsentiert die Junge Philharmonie Karlsruhe erneut ein erfrischendes und zugleich tiefsinniges Programm.

Zuerst wird eines der Spätwerke Mozarts zur Aufführung gebracht – das Konzert für Klarinette und Orchester, das im Oktober 1791 entstand und damit das letzte Instrumentalwerk Mozarts ist. Es imponiert nicht etwa mit brillanter Virtuosität, sondern mit einer besonderen Tiefe des Ausdrucks. Ursprünglich für Bassetthorn gedacht, komponierte Mozart zunächst den ersten Satz Allegro und nahm erst 4 Jahre später seinen Entwurf wieder auf. Zwei Monate vor seinem Tod vollendete er schließlich das Werk und widmete es seinem Freund, dem Klarinettisten Anton Stadler.

In der zweiten Hälfte des Konzertes wird Mozarts Sinfonie Nr. 29 erklingen, welche der Komponist mit dreiundzwanzig Jahren 1779 in Salzburg schrieb. Sie gilt als einer der Höhepunkte seines sinfonischen Schaffens und vereint gekonnt überschäumende Lebensfreude und Virtuosität mit intimer Klanglichkeit. Die viersätzige Konzertsinfonie ist eine der frühesten Mozart-Sinfonien, welche sich im Konzertprogramm etabliert hat.

Solist: Moritz Roelcke, Zürich

Die Musikalische Leitung der 3. Sinfonietta wird ein weiteres Mal Georg Köhler übernehmen, der mit der Jungen Philharmonie Karlsruhe bereits seit 2012 eine enge Zusammenarbeit pflegt. Seit 2013 ist er regelmäßig Gast am Pult des Berner Sinfonieorchesters, zuletzt als Dirigent des Familienkonzerts „Der Schellenursli“ (UA) von Nils Fréderic Hoffmann, dessen Wiederholung er auch in der aktuellen Spielzeit 2016/17 leiten wird. Wiedereinladungen führen ihn außerdem zur Nordböhmischen Philharmonie Teplice und ans Theater Pilzen, wo er Vorstellungen der „Zauberflöte“ und „Madame Butterfly“ leiten wird. Georg Köhler wird 2016 außerdem beim Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim debütieren. Seit 2011 dirigierte er renommierte Orchester wie das Tonhalle-Orchester Zürich, die Bamberger Symphonikern, das Musikkollegium Winterthur, die Stuttgarter Philharmonikern und das Stuttgarter Kammerorchester. Der Kontakt mit der Jugend- und Amateurorchesterszene in Deutschland und der Schweiz liegt ihm weiterhin besonders am Herzen. Sein Dirigierstudium absolvierte Georg Köhler an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Stuttgart bei Prof. Per Borin und an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) bei Prof. Johannes Schlaefli.

Konzerttermine:

Sonntag, 6.11.2016 19:30
Joseph-Keilberth-Saal, Wohnstift Rüppur
Erlenweg 2, Karlsruhe
Montag, 7.11.2016 19:30
Stephanssaal Karlsruhe
Ständehausstraße 4