Frederik Koos

Frederik Koos, aufgewachsen in Karlsbad bei Karlsruhe, erhielt seinen ersten
Violinunterricht an der Musikschule Ettlingen. Nach prägenden C. Denk und F.
Winter, sowie wichtigen Impulsen durch F. Dürr begann er 2009 sein Viola-
Studium in der Klasse Prof. Philippi. Es folgten wichtige kammermusikalische
Erfahrungen, u.a. durch Prof. Buck und das Vogler-Quartett, weitere
musikalische Impulse durch Meisterkurse bei Roland Glassl, Stefan Fehlandt,
Bruno Pasquier, Anna-Kreeta Gribajcevic u.a.
Im Jahr 2012/2013 verbrachte er ein Auslandsstudium am CNSM de Paris in
der Klasse Prof. Xuereb/L. Fima, sowie in der Kammermusikklasse Prof. Strauß.
Ein Masterstudium bei Prof. Xu an der HfMT Köln/Aachen schloss sich in den
Jahren 2016-2020 an.
Frederik Koos war langjähriges Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie,
sammelte darüber hinaus Erfahrungen in renommierten Klangkörpern, wie den
Essener Philharmonikern, den Bochumer Symphonikern, der Neuen
Philharmonie Westfalen, sowie dem Dogma Chamber Orchestra, dem Folkwang
Kammerorchester Essen und vielen anderen.
Solistische Auftritte mit der Rheinischen Orchesterakademie Mainz, dem
Essener Studenten Orchester, dem Concerto Olpe u.a.
Als Kammermusiker ist er regelmäßig zu Gast auf Festivals in In- und Ausland,
so wie dem Festival Frankfurter Musikmesse, Musique au Bois (F), Les Art
Franchis (Fr), Klassik und Jazz Festival Tübingen, oder Aigues-Vives en
Musique (Fr).
Als Instrumentalpädagoge ist Frederik Koos Dozent bei verschiedenen Jugendund
Laienorchestern, außerdem seit 2020 an der Musikschule Bochum tätig.
Frederik Koos ist Gründungs- und ehemaliges Vorstandsmitglied, sowie
ehemaliger Solobratscher der Jungen Philharmonie Karlsruhe.

      Dorothée Royez

      Dorothée Royez begann im Alter von sechs Jahren mit dem Violinunterricht und nahm 2009 Ihr Studium bei Prof. Christine Busch an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart auf. Nach Ihrer erfolgreichen Bachelorprüfung, fing Sie einen Master an und ging in die Klasse von Erik Schumann, Professor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Dorothée Royez spielte in Ensembles wie dem Nationalorchester Mannheim, der Staatskapelle Wiesbaden, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Württembergischen Kammerorchester oder der Jungen Deutschen Philharmonie. Neben dem Orchesterspiel ist Kammermusik für sie von größter Wichtigkeit und gastiert regelmässig bei Kammermusikfestivals, vor allem in Deutschland und ihrer Heimat Frankreich.

      Derzeit lebt Dorothée Royez als freischaffende Musikerin in Berlin.

          Thomas Mittler

          Thomas Adrian Mittler, geboren am 25. März 2000 in Frankfurt am Main, lernte das Hornspielen an der Musikschule Mannheim bei Lucas Weinspach. Er gewann mehrfach Landes- und Bundespreise des Wettbewerbs “Jugend musiziert”, sowohl als Solist als auch als Kammermusiker, sowie den KIWANIS-Preis der Stadt Mannheim. Erste Orchestererfahrung sammelte er ab 2013 im Jugendsinfonieorchester Mannheim und 2015 im Landesjugendorchester Baden-Württemberg, von 2017 bis 2019 war er Mitglied des Bundesjugendorchesters.

          Zum Wintersemester 2016 wurde Thomas Stipendiat im PreCollege der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Will Sanders, ehe er nach seinem Abitur 2017 sein Studium an der Universität der Künste Berlin in der Hornklasse von Prof. Christian-Friedrich Dallmann begann. Weitere Inspirationen erhielt er unter anderem von Saar Berger, Phillip Myers und Prof. Christian Lampert.

          Besonderen Wert legt Thomas auf die Vermittlung von Musik an Amateurmusiker jeden Alters, daher engagiert er sich unter anderem regelmäßig als Blechbläser-Coach an Berliner Schulen, oder als Dozent im Deutschen Medizinstudierenden-Sinfonieorchester.

              David Böttcher

              David Böttcher, geboren 2001 in Hamburg, erhielt ersten Geigenunterricht mit fünf Jahren an der Städtischen Musikschule Potsdam und verfolgte das Violinspiel bis zu seinem sechzehnten Lebensjahr. Seit 2015 wird er von Reinhard Toriser (Komische Oper Berlin) in den Fächern Pauke und Orchesterschlagwerk unterrichtet.

              Erste Orchestererfahrung sammelte er als Geiger und als Schlagwerker im Jugendsinfonieorchester der Städtischen Musikschule Potsdam; seit 2015 spielt er außerdem als Schlagwerker in der Jungen Philharmonie Brandenburg.  Durch rege Aushilfstätigkeit bei unterschiedlichen Orchestern arbeitete er mit zahlreichen namhaften Dirigenten, wie zum Beispiel mit Yoel Gamzou, Aurelion Bello und Michael Zukernik zusammen.

              Neben erfolgreicher Teilnahme beim Wettbewerb „Jugend Musiziert“ auf Bundesebene erhielt David Böttcher 2019 den Künstlerpreis „Resonanzen“ der Hoffbauer Stiftung.

                • Location: Berlin

                Carolin Elena Fischer

                Die Blockflötistin Carolin Elena Fischer, 1988 in Heilbronn a.N. geboren, absolvierte ihr Studium in Karlsruhe und Zürich. Das Bachelorstudium (2013) und den Masterstudiengang für Zeitgenössische Musik schloss sie mit Auszeichnung ab – ebenso den Studiengang Kammermusik mit dem Blockflötenquartett Quartet Revoiced. 2015 wurde die Blockflötistin für das Konzertexamen an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Karel van Steenhoven zugelassen. Im Rahmen dessen absolvierte sie im Mai ihr mit Auszeichnung bewertetes Rezital im Kubus des ZKM Karlsruhe. Carolin Elena Fischer ist u.a. Stipendiatin des Yehudi-Menuhin Live Music Now Oberrhein e.V. und der Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg, sowie Mitglied der GEDOK Karlsruhe e.V..

                Die Auseinandersetzung mit modernen Blockflötenmodellen (Alt- und Tenorblockflöten nach Maarten Helder, Paetzold-Bassblockflöten) prägt ihr Schaffen ebenso wie die enge Zusammenarbeit mit Komponisten der Gegenwart und die (Ur-)Aufführung ihrer Werke. Wichtige Impulse erhält sie hier durch Johannes Fischer (Die Gläserne Flöte/Helder-Tenorblockflöte) und Joachim Krebs (Improvisation).

                In ihrem künstlerischen Wirken strebt sie nach Gesamtkonzeptionen, die sich immer wieder in collagenartigen Verbindungen ausdrücken. Reibung, Spannung oder überraschende Verwandtschaft machen den Reiz ihrer Konzerte aus. Die Grenzen zwischen Interpretation und Komposition verschmelzen im Augenblick der Performance, die ihre besondere Kraft durch die Dramaturgie und Ausdruckskraft der Künstlerin entfaltet.

                So verbindet sie unterschiedliche Kunstrichtungen auch in Zusammenarbeit mit Sprechern, Tänzern oder Schauspielern in Projekten, wie u.a. am Mannheimer Nationaltheater (Schnawwl/ Junge Oper), beim exhibitronic festival in Strasbourg, bei den Tagen für Neue Musik Darmstadt, am Theater Konstanz, der musica nova-Musikreihe der Stadt Reutlingen oder mit einer Tanz- und Musikimprovisation bei der young- choreographer-session der Sasha Waltz-Ausstellung am ZKM Karlsruhe.

                Soloprogrammen und verschiedenen Kammermusikbesetzungen, insbesondere mit dem Quartet Revoiced, spiegelt sich ihr künstlerischer Prozess im Spannungsfeld von Alter Musik und Moderne. Hier wetteifern und verschmelzen akustische, elektronische und stimmungsvolle Klänge, während dort Traditionelles in neuem Gewand erscheint.

                  • Location: Karlsruhe

                  Anna-Victoria Baltrusch

                  Anna-Victoria Baltrusch, 1989 in Berlin geboren, studierte an der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau die beiden Studiengänge Evangelische Kirchenmusik (Orgel bei Prof. Martin Schmeding, Prof. Zsigmond Szathmáry und Frédéric Champion) und Klavier (Prof. Gilead Mishory), im Oktober 2016 legte sie dort mit Auszeichnung ihr Konzertdiplom im Fach Orgel ab.

                  Während ihres Studiums wurde sie mit einem Stipendium des Ev. Studienwerks Villigst e.V. gefördert. Seit dem Gewinn des Internationalen Orgelwettbewerb der Bach-Gesellschaft Wiesbaden im Jahr 2009 erhielt sie zahlreiche Preise bei internationalen Orgelwettbewerben, so unter anderem beim Deutschen Musikwettbewerb, dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD oder der International Organ Competition St. Albans (GB).

                  Anna-Victoria Baltrusch konzertiert in Deutschland und dem europäischen Ausland. Im Januar 2012 debütierte sie mit einem Orgel-Recital in der Berliner Philharmonie und arbeitete mit Klangkörpern wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Neuen Philharmonie Westfalen, dem Brandenburgischen Staatsorchester oder dem NDR-Rundfunkchor.

                  Von 2014 bis 2015 übernahm sie in Elternzeitvertretung die Bezirkskantorenstelle an der Ev. Christuskirche in Bad Krozingen. Seit WS 2015/16 hat sie einen Lehrauftrag für Künstlerisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, seit Februar 2016 ist sie zusätzlich als Organistin an der Alten Tonhalle-Orgel des Neumünsters Zürich tätig. Seit Mai 2017 leitet Anna-Victoria Baltrusch den freien Kammerchor TonArt Zürich.

                    • Location: Zürich

                    Lisa Wittig

                    Die 22-jährige Sopranistin Lisa Wittig aus Trier begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von vier Jahren mit Klavierunterricht, mit neun Jahren kam Saxophonunterricht hinzu. Ihre Liebe zum Gesang entdeckte sie mit zwölf Jahren und wurde seither von der Opern- und Konzertsängerin Vera Ilieva ausgebildet, wechselte dann Anfang 2013 zu Berthold Hirschfeld.
                    Ihren bisher größten Erfolg erzielte sie 2011, als sie beim Bundeswettbewerb Jugend Musiziert im Fach Sologesang einen 1. Preis erzielte. Januar 2012 wurde daraufhin ein Fernsehportrait über Lisa Wittig gedreht und in der Abendschau des SWR Rheinland-Pfalz gesendet. Außerdem nahm sie im Sommer 2012 als Stipendiatin an der Detmolder Sommerakademie der dortigen Musikhochschule erfolgreich teil. Des Weiteren war sie Teilnehmerin des Meisterkurses Gesang – Orchesterlied mit dem Loh- Orchester Sondershausen im Sommer 2013 und erhielt ein Stipendium des Wagner Verbandes Wiesbaden.
                    Lisa Wittig studierte darüber hinaus Klavier und Musiktheorie am Conservatoire de Luxembourg und schloss dort im Juli 2014 ihr Diplôme Moyen ab. Ihr Debut als Konzertsängerin mit einem eigenen Lieder- und Arienprogramm gab sie im Februar 2011 in Aschaffenburg, worauf weitere Konzerte im Raum Wiesbaden, Aschaffenburg, Mannheim und Trier folgten. Ihren ersten Erfolg mit einem selbst organisierten Konzert feierte sie im Mai 2014 im Kurfürstlichen Palais Trier unter dem Titel „Mon Rêve“. Zuletzt sang sie mit dem Philharmonischen Orchester der Stadt Trier unter der Leitung von Vitor Puhl in der Konzertreihe „Klassik um Elf“.
                    Seit Oktober 2014 studiert Lisa Wittig an der Hochschule für Musik in Karlsruhe bei Frau Prof. Libor. Dort war sie in Monteverdis Oper „L’ incoronazine di Poppea“ als Fortuna, sowie als Gretchen aus „Gesänge aus Goethes Faust“ von Conradin Kreuzer zu hören.  Zuletzt spielte sie am Stadttheater Pforzheim die Rolle der „Raka“ in der Operette „Die Blume von Hawaii“.

                        Lorenzo de Cunzo

                        Lorenzo de Cunzo studiert seit April 2016 Gesang an der Musikhochschule Karlsruhe in der Klasse von Prof. Hanno Müller-Brachmann. Zuvor hat er sein Schulmusikstudium an der Freiburger Musikhochschule erfolgreich beendet. Dort studierte er im Hauptfach Klarinette bei Hermann Haege und Gesang bei Gabriele Kniesel. Weitere wichtige Impulse erfuhr er durch die Zusammenarbeit mit Prof. Konrad Jarnot und Prof. Andreas Schmidt. Seit Oktober 2016 ist er Stipendiat der Live Music Now Stiftung Oberrhein. Lorenzo de Cunzo ist als Instrumentalpädagoge tätig und konzertiert als Klarinettist und Sänger. So führten ihn Engagements unter anderem an die Rathausoper Konstanz, das Theater im Marienbad und das Stadttheater Freiburg.

                            Wolfgang Herrmann

                            Wolfgang Herrmann, aufgewachsen in Köln, studierte in Hamburg und Berlin zuerst bei Kolja Blacher und anschließend bei Uwe-Martin Haiberg. Er war Mitglied des European Union Youth Orchestra und später Akademist der Komischen Oper Berlin und der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim. Darüber hinaus studierte er mit seinem in Hamburg gegründeten Vela-Streichquartett beim renommierten Artemis Quartett. Bei „Live Music Now – Yehudi Menuhin e.V.“ war er langjähriger Stipendiat und spielte in vielen sozialen Einrichtungen. Als Konzertmeister engagierte sich Wolfgang Herrmann u.a. bei der Jungen Sinfonie Berlin und dem Jungen Ensemble Berlin, mit dem er im vergangenen Jahr mit Tschaikowskys Violinkonzert als Solist in der Berliner Philharmonie auftrat und eine Konzerttournee durch Jordanien unternahm. Seine Zusammenarbeit mit dem Jungen Ensemble Berlin führt in diesem Jahr zu einem weiteren Konzert in der Berliner Philharmonie, bei dem er Mozarts „Sinfonia Concertante“ und Bruchs Doppelkonzert für Violine und Viola spielen wird.
                            Wolfgang Herrmann ist festes Mitglied der 1.Violinen der Stuttgarter Philharmoniker.

                              • Location: Stuttgart

                              Moritz Roelcke

                              Der Klarinettist Moritz Roelcke (1991*) studierte an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) bei Prof. Fabio Di Càsola und schloss mit Auszeichnung ab. In der Spielzeit 2014/15 war er Praktikant im Berner Symphonie Orchester und im Orchester der Oper Zürich (Philharmonia). Solistisch tritt Moritz Roelcke im In- und Ausland auf und ist regelmässiger Gast am internationalen Musikfestival „musique cordiale“ bei Nizza. Orchester- und Kammermusikauftritte führten ihn nach Argentinien (Teatro Colon, Buenos Aires), Japan (Suntory Hall, Tokyo), Südafrika, die USA und Kanada. Konzerte folgten unter anderem mit dem Klarinettisten Wolfgang Meyer, dem Fagottisten Matthias Racz, dem Ensemble Paul Klee Bern und dem Carmina Quartett. Moritz Roelcke ist Zuzüger des Musikkollegium Winterthurs und des Berner Sinfonie Orchesters. Er wurde zum „Pro Argovia Artist“ gewählt.

                                • Location: Zürich