Yura Yang

Yura Yang absolvierte von 2009 bis 2013 ihr Dirigierstudium an der Hochschule für Musik Detmold. Bereits während ihres Studiums sammelte sie als Korrepetitorin am Stadttheater Bielefeld erste Opernerfahrungen. Am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen war sie von 2013 bis 2018 als Solorepetitorin mit Dirigierverpflichtung engagiert. Dort dirigierte sie mehrere Kinderkonzerte und übernahm die musikalische Leitung von Zad Moultakas „König Hamed und Prinzessin Sherifa“ , Jerry Bocks „Anatevka“ , „Die Zauberflöte“, „Don Giovanni“ , dem Ballett „Romeo und Julia“, „L’elisir d’amore“ sowie Harold Arlens und Yip Harburgs „The Wizard of Oz“ . In der Spielzeit 2014/15 erhielt sie zusätzlich das Dirigentenstipendium der Bergischen Symphoniker, bei denen sie ebenfalls Kinderkonzerte leitete, dem GMD Peter Kuhn bei Bizets „Carmen“ assistierte und auch selbst Vorstellungen übernahm. In der Spielzeit 2018/19 engagierte sie das Theater Kiel als Kapellmeisterin, Solorepetitorin und musikalische Assistentin des GMD Georg Fritzsch. Sie übernahm in Kiel u.a. das Dirigat für „Cavalleria Rusticana“ , „Pagliacci“ , „Schwanensee“ , „Falscher Verrat“ (UA) sowie die Strauss-Oper „Die Frau ohne Schatten“. Darüber hinaus wirkte sie als Assistentin von Julia Jones an der Nederlandse Reisopera bei der Produktion „Don Giovanni“ mit. Ebenfalls unterstützte sie Andreas Schüller an der Staatsoperette Dresden bei Paul Linckes „Frau Luna“ und dirigierte in der Spielzeit 2017/18 und 2018/19 die Vorstellungen der Wiederaufnahme. Zudem führte sie in 2017 und 2018 verschiedene Kinderkonzerte an der Wuppertaler Oper auf. Yura Yang wurde 2016 in das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates und 2019 in die Künstlerliste Maestros von Morgen augenommen. Für den Jennersdorf Festivalsommer 2019 assistierte sie Georg Fritzsch und Brigitte Fassbaender bei der Oper „Martha“ und dirigierte ebenfalls einige Vorstellungen. In der Spielzeit 2019/20 war Yura Yang 1. Kapellmeisterin sowie stv. GMD am Theater Aachen und übernahm am Koblenzer Theater die musikalische Leitung von Mozarts „Don Giovanni“. Zur Spielzeit 2020/21 fängt Sie am Staatstheater Karlsruhe als 2. Kapellmeisterin und Assistentin des GMD an.

      Gregor Böttcher

      Gregor Böttcher wurde 1998 in Hamburg geboren. An der Städtischen
      Musikschule in Potsdam lernte er Trompete, Horn und Klavier. Ersten
      Dirigierunterricht erhielt er 2016 von Aurélien Bello und Symeon Ioannidis. Als
      Hornstudent an der Universität der Künste zu Berlin bildet er seine musikalischen
      Fähigkeiten aus und erhält zusätzlich Unterricht im Partiturspiel und Dirigieren. Er
      ist Gründer und musikalischer Leiter des Jungen Kammerorchesters Potsdam
      „Klangrausch“ und des Chor- und Orchesterensembles „ConTutti“.

      Seit 2018 ist er als Dirigent auf internationalen Bühnen zu Gast. So debütierte er
      schon mit dem Sinfonieorchester der Nationalen Philharmonie der Ukraine in Kiew,
      dem Kaunas City Orchestra, dem Philharmonischen Orchester in Nizhny Novgorod
      und Anderen.

      Zudem wurden von ihm mehrere Kompositionen aufgeführt und aufgenommen,
      darunter das Hornquartett „Skarven“ und eine Bearbeitung des Stabat mater von
      Pergolesi.

      Im Winter 2018 feierte er mit ConTutti sein Operndebüt, bei dem er drei
      ausverkaufte Vorstellungen von „Der Freischütz“ leitete.

        • Location: Berlin

        Christoph JK Müller

        Seit der Spielzeit 2018/19 ist Christoph JK Müller Kapellmeister und musikalischer Leiter der Jungen Oper am Theater Dortmund. Dort leitet er Vorstellungen von Der Barbier von Sevilla, West Side Story, Schwanensee, Das Land des Lächelns, Echnaton, Wo die Wilden Kerle wohnen und Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat.

        Er studierte in Stuttgart, Karlsruhe und Lissabon Schulmusik, Klavier, Jazz und Orchesterdirigieren. Im Anschluss daran wurde er als Assistent der Chordirektion an der Staatsoper Stuttgart engagiert, wo er auch verschiedene Chorpartien einstudierte. Gleichzeitig zu seinem Engagement an der Oper war er Dirigent des Paulusorchesters Stuttgart und der Orchestervereinigung Sindelfingen, mit denen er u.a. Beethovens drittes Klavierkonzert vom Flügel aus leitete.

        Neben seinen Tätigkeiten als Dirigent und Pianist arrangiert Christoph Müller regelmäßig für den Carus-Verlag und ist begeisterter Improvisator. Letzteres konnte er u.a. beim Bundeswettbewerb „Schulpraktisches Klavierspiel“ 2012 in Weimar beweisen, bei dem er mit dem Publikums- und dem Gesamtpreis ausgezeichnet wurde.

          • Location: Dortmund

          Tobias Drewelius

          Tobias Drewelius, geboren 1989, begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel und
          erlernte während seiner Schulzeit zusätzlich Violine, Viola, Klarinette und Orgel.
          2005 wurde er als Jungstudent im Fach Klavier an der Robert-Schumann-Hochschule
          Düsseldorf aufgenommen. Nach dem Abitur studierte er dort zunächst Komposition bei
          Manfred Trojahn, dann an der Hochschule für Musik Karlsruhe Musiktheorie bei Uwe Kremp,
          seit 2012 zusätzlich Orchesterdirigieren bei Andreas Weiss.
          Seine Studien ergänzte er durch verschiedene Meisterkurse und Workshops, etwa mit Paul
          Gulda, Jörg Widmann und Helmut Lachenmann, darüber hinaus durch Projekte mit u.a. der
          Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Stuttgarter Kammerorchester und der
          Württembergischen Philharmonie Reutlingen sowie durch die musikalische Leitung zweier
          Kinderopern. Außerdem gingen aus der engen Kooperation mit der Kompositionsklasse von
          Wolfgang Rihm einige Uraufführungen hervor.
          Konzertreisen führten ihn nach China, Japan, Brasilien und Südafrika.
          Die musikalische Arbeit mit verschiedenen Ensembles von Renaissance bis zu zeitgenössischem
          Repertoire runden seine dirigentischen Aktivitäten ab.
          Daneben ist er als Kammermusiker, Begleiter und Arrangeur tätig.
          Momentan studiert er bei Johannes Menke und Florian Vogt im Masterstudiengang Theorie
          der Alten Musik an der Schola Cantorum Basiliensis, Basel und hat einen Lehrauftrag für
          Musiktheorie an der Hochschule für Musik Karlsruhe inne.
          Ab 2019 wird er die Leitung des Sinfonieorchesters des KIT übernehmen.
          Er erhielt Stipendien von e.on und DAAD, ist Stipendiat des Internationalen Richard Wagner-
          Verbands und der Studienstiftung des deutschen Volkes.

              Dominic Limburg

              Der Zürcher Dirigent Dominic Limburg ist seit der Spielzeit 2016/17 als 2.
              Kapellmeister am Staatstheater Karlsruhe engagiert, und ist designierter
              Kapellmeister an der Deutschen Oper Berlin (ab August 2021). In der Saison
              2019/20 dirigiert er die Premiere von Die lustige Witwe, die
              Wiederaufnahmen von Hoffmanns Erzählungen und Carmina Burana, das
              Neujahrskonzert und ein Sonderkonzert, sowie Nachdirigate von u.a. Don
              Giovanni und Wozzeck. In den vergangenen Spielzeiten leitete er die Operette Die lustigen Nibelungen, die Ballettpremieren Schwanensee und Ein Sommernachtstraum sowie Vorstellungen von u.a. Die Zauberflöte, La Clemenza di Tito, Das schlaue Füchslein, Anna Bolena, Der Liebestrank, Hänsel und Gretel, Carmina
              Burana und des Auftragswerkes Wahnfried von Avner Dorman. Im März
              2018 sprang er bei einem Sinfoniekonzert für den erkrankten GMD ein und
              dirigierte G.Crumb’s opus magnum “Star-Child”. Dazu leitete er mehrere
              Jugendkonzerte sowie Ballettgalas.

              In der Dirigierklasse von Prof. Johannes Schlaefli erwarb er 2015 den Master
              of Arts mit Auszeichnung an der Zürcher Hochschule der Künste.
              Meisterkurse besuchte er u.a. bei Bernard Haitink, Esa-Pekka Salonen, David
              Zinman, Mario Venzago und Bruno Weil. 2016 wurde er in das renommierte
              “Dirigentenforum” des Deutschen Musikrats aufgenommen, der ihn seit 2017
              in der Künstlerliste “Maestros von Morgen” aufführt. Im selben Jahr gewann
              er den 8. Deutschen Operettenpreis für junge Dirigenten an der Musikalischen Komödie in Leipzig.

              Dominic Limburg arbeitet auch regelmässig mit verschiedenen
              Jugendorchestern zusammen. Er war Gastdirigent des Jungen
              Philharmonischen Orchester Niedersachsen, des Landesjugendorchesters
              Schleswig-Holstein, der Jungen Philharmonie Karlsruhe, und war für eine
              Einstudierung zu Gast bei der Jungen Deutschen Philharmonie. Seit dieser
              Spielzeit ist er Dirigent des Zürcher “Orchester vom See”, einem Klangkörper
              bestehend aus jungen professionellen Musikern, mit denen er in den
              nächsten Jahren zahlreiche Projekte durchführen wird.
              Zu seinen Dirigaten der letzten Jahren gehören u.a. Die Fledermaus am
              Theater Meiningen, Pagliacci in Pilsen, Die verkaufte Braut in Teplice,
              Eduard Künnekes Operette Nofretete an der Musikalischen Komödie Leipzig,
              Mozarts Entführung aus dem Serail in der Schlossoper Haldenstein sowie
              eine Produktion der Free Opera Company in Zürich. Gastdirigate führten ihn
              zum Beethoven Orchester Bonn, zur Kammerphilharmonie Graubünden, zu
              den Brandenburger Symphonikern, zum Kurpfälzischen Kammerorchester
              Mannheim und zum OER in Sao Paulo, Brasilien. Während seiner Studienzeit
              dirigierte er u.a. die Hamburger Sinfoniker, das Musikkollegium Winterthur,
              das Berner Sinfonieorchester, die Janacek Philharmonie Ostrava, die
              Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz.
              Dominic Limburg wurde 1990 in Zürich geboren. Erste prägende
              musikalische Erfahrungen machte er bei den Zürcher Sängerknaben. Mit 16
              Jahren begann er parallel zum Musikgymnasium ein Klavier- und
              Gesangsstudium Prof. Eckart Heiligers und Prof. Jane Thorner an der
              Zürcher Hochschule der Künste, das er 2012 mit dem Bachelor abschloss.

                • Location: Karlsruhe/ Zürich
                Portrait David Fasold

                David Fasold

                David F. Fasold wuchs mit Musik in Bremen auf, fand früh zum Klavier und begeisterte sich besonders für Kammermusik.
                Neben dem Studium der Musikwissenschaft in Leipzig nahm er Dirigierunterricht und durfte als Sänger im GewandhausChor mit Dirigenten wie Ricardo Chailly, Herbert Blomstedt, Howard Arman und Gregor Meyer arbeiten, die ihn auf diesem Weg nachhaltig prägten.
                Seit Herbst 2013 studiert er Orchesterdirigieren in Karlsruhe und sammelte Konzerterfahrungen mit professionellen Orchestern im In- und Ausland.
                Von April 2015 an war er für ein Jahr musikalischer Assistent bei Akademischem Chor und Orchester in Stuttgart, 2016 folgte die erste Assistenz bei der Jungen Philharmonie Karlsruhe.
                Zur Zeit interessiert ihn neben der Orchester- und chorleitung als Cembalist auch die Arbeit mit sogenannter „Alter Musik“.

                • Location: Karlsruhe

                Kaspar Mänd

                Kaspar Mänd (1989 geboren in Tallinn, Estland) begann sein Oboen- (Kalev Kuljus, Aleksander Hännikäinen) und Chorleitungsstudium (Hirvo Surva) am Collegium Educationis Revaliae und schloss es im Jahre 2012 an der Estnischen Akademie für Musik und Theater in den Fächern Chorleitung (Hirvo Surva), Orchesterleitung (Paul Mägi) und Oboe (Nils Röömussaar) erfolgreich ab. 2012/2013 setzte er seine Dirigierstudien am CNSMD Paris bei Prof. Zsolt Nagy fort.

                Kaspar Mänd dirigierte u.a. das Ensemble Orchestral Kanasawa, das Janacek Philharmonic Orchestra Ostrava, das Miskolc Symphony Orchestra, das Estonian Youth Symphony Orchestra, das Vanemuine Symphony Orchestra und das Pärnu City Orchestra. Als Oboist spielte er Aushilfe im Estonian National Symphony Orchestra unter der Leitung von Neeme Järvi und Nikolai Alexeev.+

                Kaspar Mänd nahm an der Järvi Summer Academy (2009/2011/2013) teil und belegte Meisterkurse bei Eri Klas und Risto Joost. 2009 gründete er den gemischten Chor HUIK! mit dem er den ersten Preis beim Estonian Mixed Choirs Competition 2011 und den Grand Prix beim Estonian Chamber Choirs Competition 2012. 2012 wurde Kaspar Mänd von der Estonischen Chor Gesellschaft als „Young Conductot of the Year“ ausgezeichnet. Seit Herbst 2013 ist Kaspar Mänd Chefdirigent des G.Ots Tallinn Music School Symphony Orchestra, außerdem Assistenz-Dirigent an der Estonian National Opera.

                  • Location: Tallinn, Estland

                  Clemens Flick

                  1978 in Karlsruhe geboren, war Clemens Flick zunächst Jungstudent als Pianist an der Musikhochschule Karlsruhe. Anschließend studierte er Dirigieren an der HfM Hanns Eisler Berlin und Theorie der Alten Musik an der Schola Cantorum Basiliensis.

                  Während seines Engagements am Theater Freiburg dirigierte er u.a. Idomeneo, Lucio Silla, Mitridate, Il barbiere di Siviglia und Peer Gynt. Noch immer ist er dem Haus als Gastdirigent verbunden. Zuletzt leitete er Purcells King Arthur.

                  Als Cembalist arbeitet er mit Ensemble Resonanz, Solistenensemble Kaleidoskop und der Kammerakademie Potsdam.

                  In Kooperation mit dem Barcelona Internacional Teatre leitete er an der Seite von Calixto Bieito die Uraufführung von El gran teatro del mundo nach Calderón de la Barca mit Musik von Carles Santos.

                  Neben seiner künstlerischen Tätigkeit widmet er sich seiner Gastprofessur an der HfM Hanns Eisler Berlin. Von der Operahøgskolen Oslo wird er regelmäßig als Spezialist für Barockoper eingeladen.

                      Georg Köhler

                      Georg Köhler ist international als Opern- Ballett- und Konzertdirigent tätig. Aktuelle Highlights sind unter anderem ein Debut beim Tonhalle Orchester Zürich als 3.Dirigent in Charles Ives‘ 4. Sinfonie neben Kent Nagano, sowie die Wiedereinladungen zum Thessaloniki State Symphony Orchestra für eine Konzertserie mit Holsts The Planets. Darüber hinaus wird Köhler mehrfach ans Theater Basel zurückkehren, wo er Vorstellungen des Balletts Snow White dirigieren und als musikalischer Assistent die Produktion von Luigi Nonos Al gran sole carico d’amore begleiten wird.

                      Seit 2016 leitete Georg Köhler Wiederaufnahmen von Hänsel und Gretel am Theater Meiningen und I Pagliacci an der Oper Pilsen (CZ),dirigierte Vorstellungen von Madama Butterfly, La Traviata und Die Zauberflöte in Pilsen und Teplice (CZ) und Die Formel (UA, T. Rasch) am Konzert Theater Bern. Ebenda leitet er seit 2014 regelmäßig Familien- und Schulkonzerte, darunter Der Schellenursli (UA, N. F. Hoffmann) und zuletzt im Oktober 2018 Peter und der Wolf. Darüber hinaus dirigierte er 2012 Vorstellungen von The Turn of the Screw an der Stuttgarter Opernschule.

                      Musikalische Assistenzen führten Georg Köhler mehrfach zum Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachsen (JPON) und zur Jungen Deutschen Philharmonie, deren Leitung er auch 2014 im Rahmen eines Education-Projekts im Stuttgarter Theaterhaus übernahm.

                      Die Teilnahme an Wettbewerben und Meisterkursen ermöglichten Köhler die Gelegenheit mit Orchestern wie den Bamberger Symphonikern, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Musikkollegium Winterthur, dem Gstaad Festival Orchester und den Stuttgarter Philharmonikern zusammenzuarbeiten.

                      Georg Köhler studierte Dirigieren an den Musikhochschulen Stuttgart und Zürich, wo er seine Ausbildung in der Klasse von Prof. Johannes Schlaefli im Sommer 2017 „mit Auszeichnung“ abschloss. Aktive Teilnahme an Meisterkursen bei renommierten Dirigenten wie David Zinman, Bernard Haitink, Jaap van Zweden und Esa-Pekka Salonen ergänzen seine Ausbildung.

                      Für die JuPhKa und fungiert er als künstlerischer Berater, nachdem er das Orchester zwischen 2012 und 2019 mehrfach dirigiert hat.

                        • Location: Zürich