Kerstin Mörk

VITA

Die Pianistin Kerstin Mörk gilt als eine der vielseitigsten Musikerinnen der jungen PianistInnen- Generation. „Unglaubliche technische Perfektion“ und ein „ebenso kraftvoller wie sensibler An- schlag“ sind nur zwei Pressezitate, welche das musikalische Können von Kerstin Mörk bestätigen. Ihr Repertoire erstreckt sich dabei von Sololiteratur über Kammermusik und Lied bis hin zu groß- besetzten Solokonzerten.

Engagements führten sie unter anderem in Konzertsäle wie die Liederhalle Stuttgart, die Dresdner Semperoper, die Beethovenhalle Bonn, das Berliner Konzerthaus, die Philharmonie Essen, das Haus Wahnfried in Bayreuth sowie zum Ljubljana Festival. Gern gesehener Gast ist Kerstin Mörk auch bei Festivals wie den Weingartener Musiktagen sowie den Ludwigsburger Schlossfestspielen. Regelmäßig arbeitet sie mit der Internationalen Bachakademie Stuttgart und der Hugo Wolf Akademie für Liedkunst Stuttgart.

Als Solistin spielte sie mit dem Akademischen Kammerorchester Karlsruhe und der Sinfonietta Vidin, dem HSSO Valerius Den Haag, dem Göppinger Kammerorchester und der Jungen Philharmonie Karlsruhe.!
Wie vielseitig die junge Künstlerin ist, zeigt auch die große Anzahl ihrer Ensembles und Künstlerkollegen. Eine enge Zusammenarbeit verbindet Kerstin Mörk mit der bei den Bayreuther Festspielen gefeierten Sopranistin Mirella Hagen. Zusammen mit erschien im Januar 2016 eine CD mit Liedern von Richard Strauss, Ludwig Thuille und Hugo Wolf beim Label GENUIN, die von der Presse hochgelobt wird. Darüber hinaus konzertiert Kerstin Mörk seit vielen Jahren mit der Bratschistin Madeleine Przybyl und verbindet in dieser Besetzung Neuentdeckungen mit gängigem Repertoire sowie zeitgenössischer Musik zu dramaturgisch anspruchsvollen Abendprogrammen. Im Duo Mo:rk spielt sie zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Anja Mörk Klavier zu vier Händen sowie an zwei Klavieren. Kerstin Mörk ist Mitglied der Stuttgarter Parnassus-Akademie und der Gruppe VisualsandVoices, welche Musik der Avantgarde mit Video-Liveperformances verbindet. Sie musiziert außerdem mit Instrumentalisten wie der Geigerin Viktoria Kaunzner und den Sängern S!eda Amir-Karayan, Fanie Antonelou, Rabea Kramp, Christine Müller und Simon Tischler.

Die gebürtige Heilbronnerin studierte an den staatlichen Hochschulen in Stuttgart und Würzburg, am Conservatoire national supérieur de Paris und am Conservatoire de Montréal, wo sie von Renate Werner, Shoshana Rudiakov, Florian Wiek, Cornelis Witthoefft, Roger Muraro und Bernd Glemser unterrichtet wurde. Die Studiengänge Master Klavier und Master Liedgestaltung schloss Kerstin Mörk jeweils mit Bestnote ab. Zuletzt erhielt sie aufgrund ihrer in den Prüfungen gezeigten exzellenten künstlerischen Leistungen das „Meisterklassendiplom“ der Hochschule für Musik Würzburg.

Besondere Inspiration suchte sich Kerstin Mörk auf Meisterkursen wie bei Klaus Hellwig, Konrad Elser und Elisso Virsaladze und arbeitete kammermusikalisch regelmäßig mit dem Fauré Quartett, Tabea Zimmermann sowie Wolfram Rieger und Gerold Huber.

Zu ihren wichtigsten Auszeichnungen gehören der Sonderpreis für Klavierbegleiter beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart im Jahr 2012, ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs, die Verleihung des Musikpreises der Bruno-Frey-Stiftung sowie der zweite Preis beim Bechstein-Hochschulwettbewerb für Klavier. Außerdem wurde Kerstin Mörk vom Verein Yehudi Menuhin – Live Music Now gefördert und war Stipendiatin der Gesellschaft der Freunde der Musikhochschule Stuttgart sowie der Landesstiftung Baden-Württemberg.

Seit 2014 ist Kerstin Mörk Lehrbeauftragte für Korrepetition in der Gesangsklasse von Prof. Ulrike Sonntag an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart. Im kommenden Semester wird sie zudem als Lehrbeauftragte die Klavier- und Kammermusikklasse von Prof. Florian Wiek an der Stuttgarter Musikhochschule vertreten.

Steckbrief:

Studium in Stuttgart, Paris und Würzburg
Stipendium beim Deutschen Musikwettbewerb und Internationaler Preis für Liedbegleiter
Konzertreisen nach Kanada, Frankreich, Holland, Lithauen, Bulgarien u.a.
zu Gast bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, Weingartener Musiktagen, Ljubljana Festival
Schwäche für Kammermusik und Lied
übt höchstens 4 Stunden am Tag
Lehrauftrag an der Musikhochschule Stuttgart
4 Geschwister, nicht alle Musiker
Hobbys: Kochen, Klettern, Reisen

    • Location: Stuttgart
    • Website: Link

    Georg Köhler

    Georg Köhler ist international als Opern- Ballett- und Konzertdirigent tätig. Aktuelle Highlights sind unter anderem ein Debut beim Tonhalle Orchester Zürich als 3.Dirigent in Charles Ives‘ 4. Sinfonie neben Kent Nagano, sowie die Wiedereinladungen zum Thessaloniki State Symphony Orchestra für eine Konzertserie mit Holsts The Planets. Darüber hinaus wird Köhler mehrfach ans Theater Basel zurückkehren, wo er Vorstellungen des Balletts Snow White dirigieren und als musikalischer Assistent die Produktion von Luigi Nonos Al gran sole carico d’amore begleiten wird.

    Seit 2016 leitete Georg Köhler Wiederaufnahmen von Hänsel und Gretel am Theater Meiningen und I Pagliacci an der Oper Pilsen (CZ),dirigierte Vorstellungen von Madama Butterfly, La Traviata und Die Zauberflöte in Pilsen und Teplice (CZ) und Die Formel (UA, T. Rasch) am Konzert Theater Bern. Ebenda leitet er seit 2014 regelmäßig Familien- und Schulkonzerte, darunter Der Schellenursli (UA, N. F. Hoffmann) und zuletzt im Oktober 2018 Peter und der Wolf. Darüber hinaus dirigierte er 2012 Vorstellungen von The Turn of the Screw an der Stuttgarter Opernschule.

    Musikalische Assistenzen führten Georg Köhler mehrfach zum Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachsen (JPON) und zur Jungen Deutschen Philharmonie, deren Leitung er auch 2014 im Rahmen eines Education-Projekts im Stuttgarter Theaterhaus übernahm.

    Die Teilnahme an Wettbewerben und Meisterkursen ermöglichten Köhler die Gelegenheit mit Orchestern wie den Bamberger Symphonikern, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Musikkollegium Winterthur, dem Gstaad Festival Orchester und den Stuttgarter Philharmonikern zusammenzuarbeiten.

    Georg Köhler studierte Dirigieren an den Musikhochschulen Stuttgart und Zürich, wo er seine Ausbildung in der Klasse von Prof. Johannes Schlaefli im Sommer 2017 „mit Auszeichnung“ abschloss. Aktive Teilnahme an Meisterkursen bei renommierten Dirigenten wie David Zinman, Bernard Haitink, Jaap van Zweden und Esa-Pekka Salonen ergänzen seine Ausbildung.

    Für die JuPhKa und fungiert er als künstlerischer Berater, nachdem er das Orchester zwischen 2012 und 2019 mehrfach dirigiert hat.

      • Location: Zürich